Aug
04
2008

Gibt es ein übergeordnetes Bauprinzip, das den Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach zu Grunde liegt? Die Frage beschäftigt immer noch Musikforscher und hat einige interessante Antworten hervorgebracht. Das Gesamtwerk beginnt und endet mit der Aria. Die 30 Variationen sind in zwei Hälften eingeteilt (1-15, 16-30), was man aus der mit Ouvertüre bezeichneten 16. Variation schließen kann. Schaut man sich die Reihenfolge der einzelnen Sätze an, weiter »
Mai
14
2008
It is, in short, music which observes neither end nor beginning, music with neither real climax nor real resolution, music which, like Baudelaires’s lovers, “rests lightly on the wings of the unchecked wind”.
Glenn Gould in 1956, Liner notes from Columbia ML 5060
Mai
02
2008
Ich hörte die Goldberg-Variationen das erste Mal in der 1955 eingespielten Fassung von Glenn Gould und dachte: „genial komponiert, genial gespielt!“. Gould war damals erst zweiundzwanzig, als er das Werk einspielte. Und Gould beeindruckte mich vor allem durch Virtuosität und das für ihn typische Non-Legato-Spiel, das so wunderbar auf kontrapunktische Kompositionen paßt. Dieser Beitrag soll lediglich meiner Begeisterung für Glenn Gould und Johann Sebastian Bach Ausdruck verleihen, und vielleicht kann ich den einen oder anderen neugierig machen, sich selbst von der Großartigkeit dieses Werkes zu überzeugen. weiter »