Dez
28
2008
Eine besonders wertvolle Quelle für alle Fans von Glenn Gould und seinen Goldberg-Variationen ist die Aufnahme eines Gesprächs zwischen Glenn Gould und Tim Page aus dem Jahre 1982, das Jahr in dem Glenn Gould leider auch starb. Tim Page, ein amerikanischer Musikkritiker und Professor, hat diese Aufnahme als Teil der dreiteiligen CD-Box “A State of Wonder” veröffentlicht.
weiter »
Aug
01
2008

Glenn Gould hatte sich im Jahre 1970 in einer CBC-Ausstrahlung darüber ausgelassen, was die Improvisation und die unscharfe Grenzen der Kunst angeht.
Glenn Gould: Die Psychologie der Improvisation
Vor einigen Jahren hat ein Freund von mir, er besuchte gerade die Arztschule, über Experimente in der Aktionsmalerei und der Zufallsmusik etwas gelesen; und eines Nachts, nichts Besseres zu tun zu haben, entschied er, sich hinzusetzen und sein eigenes Zufallsgedicht zu komponieren. weiter »
Jul
29
2008
Glenn Gould und Mozart? Da treffen Welten aufeinander. Glenn Goulds Aufnahmen der Piano-Sonaten von Mozart sind der akustische Beweis dafür. Mit Sicherheit gehört seine Aufnahme zu den extremsten Mozart-Interpretationen, und man muss schon ein ausgesprochener Gould-Fan sein, um ihnen etwas abgewinnen zu können. Seine Ansichten über Mozarts (er sagte mal: “Mozart sei eher zu spät als zu früh gestorben”) Musik hat er in einem Gespräch mit Bruno Monsaingeon (eine französischer Musiker und Filmmacher, dessen Gould-Filmportrait 1975 den ersten Preis beim Prager Film Festival erhalten hat) zum Besten gegeben. Glenn Gould verfügte über eine außergwöhnlich komplexe Sprache, weiter »
Seiten: 1 2 3 4 5 6 7 8
Jun
20
2008
Diesen Roman zu lesen, fiel mir besonders schwer - erstens, weil die Handlung ziemlich langatmig ist, und zweitens, weil ich dem Schreibstil nichts abgewinnen konnte. “Der Untergeher” handelt von drei befreundeten Pianisten, von denen einer der Erzähler ist. Die beiden anderen sind der berühmte Glenn Gould und ein gewisser Wertheimer, um den sich die Geschichte dreht. Geschrieben ist das Buch aus Sicht des in Madrid lebenden Erzählers. Anfang der 80′er Jahre erhält er ein Telegramm über den Tod seines Freundes Wertheimers. weiter »
Mai
14
2008
It is, in short, music which observes neither end nor beginning, music with neither real climax nor real resolution, music which, like Baudelaires’s lovers, “rests lightly on the wings of the unchecked wind”.
Glenn Gould in 1956, Liner notes from Columbia ML 5060