Jan 25 2010
Klassiker in Krimis zur Aufklärung von Morden
In den Kriminalfilmen werden von den Drehbuchautoren typische Schlüsselszenen verwendet, die dem Kommissar bei der Aufklärung von Morden helfen. Da man immer wieder über diese Klassiker stolpert, werde ich jetzt mal eine Sammlung starten. Mithilfe ist erbeten.
Bestimmung des Mordzeitpunkts
1. Die kaputte Armbanduhr der Leiche
Ich weiß nicht, in wie vielen Fällen die kaputte Armbanduhr der Leiche dafür verwendet wurde, den Mordzeitpunkt zu bestimmen. Die Szenen sind so konstruiert, dass die Uhr des Opfers im Kampf mit dem Mörder kaputtgegangen ist, entweder in Folge eines Sturzes oder Schlags. Der Kriminalkommissar kann den Mordzeitpunkt auf die Minute genau ablesen. Bei allen Krimiserien kommt dieser Klassiker vor, wirklich bei allen und viel einfallsloser geht es eigentlich nicht.
Spuren vom Täter
1. Der genetische Fingerabdruck
Seit den 80er Jahren ist man in der Lage einen genetischen Fingerabdruck zu bestimmen, der eindeutig einem Menschen identifiziert. Man braucht dafür Zellen von Gewebeteilen des Mörders, die er am Tatort oder am Opfer zurückgelassen hat. Klassiker sind Sperma-Spuren bei Sexualverbrechen, Speichelproben an Gläsern, zurückgelassen Zigarettenkippen, Haare des Täters oder Hautfetzendes Täters, die die Leiche noch aus dem Kampf mit dem Mörder unter den Fingernägeln hat. In fast jedem Krimi, so scheint es, wird ein genetischer Fingerabdruck so in die Handlung eingebaut, dass Täter identifiziert oder Verdächtige ausgeschlossen werden können.
- Tatort – Next Generation
- Ballauf und Schenk ermitteln diesmal in Essen
- Fred Vargas – Bei Einbruch der Nacht
- Martin Semmelrogge und Dorkas Kiefer reiten wieder…
- Wilsberg – Ausgegraben
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